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Türsicherung
By admin | August 17, 2007
Die Türen, vor allem Haus- oder Wohnungstüren, sind oft die Achillesferse der Wohnung. Optimal ist deshalb, wenn bereits während der Bauphase der Wohnung oder des Hauses mechanische Türsicherungen berücksichtigt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Architekten oder Bauherren über dieses Thema. Das gleiche gilt bei Umbauten. Grundsätzlich zu empfehlen ist der Einbau geprüfter einbruchhemmender Türen, z. B. nach DIN V 18 103, die einen ausreichenden Einbruchsschutz gewährleisten. In den meisten Fällen ist aber wohl eine Nachrüstung vorhandener Türen erforderlich.
Wichtig: Wenn Sie Sicherheitskomponenten nachrüsten, müssen diese optimal aufeinander abgestimmt sein. Empfehlenswerte Ergänzungen sind einbruchhemmende Einsteckschlösser, z.B. nach DIN 18 254, mit besonders geschützten Profilzylindern, z.B. nach DIN V 18254. Ergänzend ist die Montage eines Schutzbeschlages notwendig, z.B. nach DIN 18257- am besten mit zusätzlicher Zylinderabdeckung. Dadurch kann der Zylinder weder abgebrochen noch herausgezogen werden. In Sachen Türschloss empfehlen sich auch Zusatzschlösser, z.B. mit Sperrbügel.
Eine sehr interessante Möglichkeit bietet die Kombination von mechanischem Schloss und Funksender (z.B. von Grundig oder Security Center). Durch dieses sog. “Funkschloss“ lösen Sie beim Auf- und Zusperren der Haus- oder Wohnungstüre ein Signal aus, das eine Funk-Alarmanlage aktiviert, bzw. deaktiviert (Dazu mehr im Kapitel „Man kann‘s noch besser machen…“/ „Nicht zu vergessen“).
Türspione sind zwar klein haben aber einen großen Nutzen, wenn Sie sich durch einen kurzen Blick davon überzeugen können, wer denn gerade bei Ihnen vor der Türe steht. Für die richtige Sicht empfiehlt sich ein Weitwinkel-Spion mit 180 Grad (oder mehr) Blickfläche. Um auch nachts den Durchblick zu behalten, sollte sich Ihre Beleuchtung vor der Türe entweder von innen einschalten lassen, oder durch einen Bewegungsmelder aktiviert werden. Wo dieser am wirkungsvollsten anzubringen ist, sagt Ihnen der Fachmann.
Doch was nützt die bestabgesicherte Vordertüre, wenn sich der Einbrecher durch Neben- und Hintertüren umso leichter Zutritt verschaffen kann?
Deshalb: Das Sicherheitsniveau dieser Türen sollte dem der Haus- oder Wohnungstüre entsprechen. Empfehlenswert sind z.B. Panzerriegelschlösser, die rechts und links vom Türrahmen im Mauerwerk verankert werden.
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