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Sind Ihre Türen gut gesichert?
By admin | März 31, 2008
Obwohl der Trend momentan dahin geht, dass Fenster eine immer beliebtere Angriffsfläche für Einbrecher werden, passiert die Mehrzahl der gewaltsamen Öffnungen noch immer an der Haustür. Rund 50% der Einbrüche gehen auf diese Schwachstelle des Hauses. Dabei kann man mit wenigen Mitteln seine Haustür sichern.
Beim Neukauf einer Tür schafft man sich am besten eine einbruchhemmende Tür der Widerstandsklasse (WK) 2 nach DIN V ENV 1627-30 an. Diese Tür wird mit einem Einsteckschloss nach DIN 18251 der Klasse 3 oder 4 ausgerüstet. Beim mechanischen Sicherheitsschloss (Einsteckschloss) greift man zu automatisch verriegelnden bzw. selbstverriegelnden Türschlössern. Sie lösen einen automatischen Riegel- Vorschub aus, sobald die Falle ins Schließblech greift. Das erhöht zum einen den Komfort, vor allem aber die Sicherheit. Alternativ bieten sich Türschlösser mit elektrischen und mechatronischen Komponenten an.
Eine ideale zusätzliche Anschaffung ist ein Sperrbügelschloss, welches die Sicherheit der Tür erheblich erhöht. Außerdem ist es sinnvoll, ein Winkelschließblech mit Maueranker oder ein Langschließblech nachzurüsten, um weitere Sicherheit zu erhalten.
Ganz auf Nummer sicher geht man bei der Auswahl des geeigneten Schließzylinders. Achten Sie dabei zuerst auf die Qualität und danach auf den Preis. Hochwertige Modelle verfügen zumindest über einen Bohrschutz aus Hartmetall, der das Aufbohren deutlich erschwert oder gar vollkommen verhindert. Noch besser ausgestattete Profilzylinder haben auch einen Ziehschutz. Dadurch kann der Zylinder nicht abreißen. Profilzylinder nach DIN 18252 (KL P2 oder P3 – Aufbohr- und Kernziehschutz) sind die aktuelle Empfehlung der Polizei.
Einbrecher merken schnell, dass ihnen damit die Arbeit erschwert wird, vor allem wenn zusätzlich ein stabiler Schutzbeschlag Schlimmeres verhindert. Schutzbeschläge der Schutzklasse 4 bieten den höchsten Schutz. Sie gewährleisten zum Beispiel den Kernziehschutz, Festigkeit der Schilder von 20kN, Anbohrschutz von 300 s und Meißeltestwiderstand von 12 Schlägen, um nur einige Kennwerte hochwertiger Türbeschläge zu nennen. Die Polizei empfiehlt Schutzbeschläge nach DIN 18257.
Oft werden die Scharniere als Sicherheitsrisiko vergessen. Hierzu bieten sich Scharniersicherungen an. Ausreißsichere Stahlbänder und eine sehr fest ins Mauerwerk integrierte Zarge sollten selbstverständlich sein.
Türspione, vor allem mit Weitwinkeloptik, sind eine sinnvolle Ergänzung.
Wer vom Fenster oder von der Tür aus Einsicht in den Grundstückseingang hat, sollte eine Sprechanlage installieren. Wenn sich diese Einsicht nicht bietet, ist eine Videotürsprechstelle angebrachter.
Bedenken Sie bitte unbedingt, dass neben der Haupteingangstür auch Nebentüren und Kellertüren gut gesichert werden müssen.
Kategorien: Türen sichern, Checklisten |
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